Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF

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Das Friedrichshafener Institut für Familienunternehmen | FIF beschäftigt sich seit der Gründung im Jahr 2009 in Forschung, Lehre und Weiterbildung insbesondere mit den zentralen unternehmerischen und familiären Herausforderungen und Chancen von Familienunternehmen in Bezug auf deren Zukunftsfähigkeit. Dabei werden alle Themen wie beispielsweise Strategie, Innovation, Markenführung und Unternehmensnachfolge aus einer generationen-übergreifenden und interdisziplinären Perspektive betrachtet. Unser Ansatz ist dabei bewusst forschungsstark und gleichzeitig anwendungsorientiert sowie unternehmerisch.

Das FIF leistet einen Beitrag dazu, die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen aktiv zu gestalten und arbeitet dabei mit allen Generationen einer Unternehmerfamilie zusammen:

  • mit der jungen Generation im Rahmen des Projekt2024 und durch spezielle Kurse in den Bachelor- und Master-Studiengängen der Zeppelin Universität
  • mit der Nachfolger-Generation, die sich vor oder während der Übernahme der operativen Verantwortung im Unternehmen entsprechend weiterbilden will im Rahmen des berufsbegleitenden Master-Studiengangs eMA FESH
  • mit der aktiven Generation im Rahmen des FIF-Panel und durch den regelmäßigen Austausch im Rahmen von Veranstaltungen, Workshops und Fallstudien

Forschungsschwerpunkt / Know-how

Die Forschung des FIF orientiert sich an drei Schwerpunkten und deren Schnittstellen im Kontext von Familienunternehmen:

 

  • Innovation
  • Nachfolge und nächste Generation
  • Marke

Der Grundsatz unserer Forschung ist die Anschlussfähigkeit sowohl in der internationalen Forschungscommunity als auch in der familienunternehmerischen Praxis.

 

Einige aktuelle Fragen, mit denen wir uns im Rahmen der Schwerpunktthemen beschäftigen, sind die folgenden:

  • Welche Faktoren auf Unternehmens-, Familien- und Individualebene beeinflussen die Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen über Generationen hinweg?
  • Welche Zukunftspläne hat die nächste Generation in Familienunternehmen und inwiefern beeinflusst die Nachfolge und die NachfolgerInnen die Innovationsfähigkeit von Familienunternehmen?
  • Wie wird die Marke Familienunternehmen von verschiedenen Stakeholdern (z.B. Konsumenten, Arbeitnehmer, Zulieferer) wahrgenommen?

Ausstattung

Lehrstuhl für Technologie, Innovation & Entrepreneurship (Prof. Dr. Reinhard Prügl)

Honorarprofessur für Strategie & Governance (Prof. Dr. Hermut Kormann)

Honorarprofessur für Recht von Familienunternehmen (Prof. Dr. Andreas Wiedemann)

Assoziierte Lehrstühle:

Lehrstuhl für Finanzierung am FIF (Prof. Dr. Mark Mietzner)

Zentrum für Politische Kommunikation am FIF (Prof. Dr. Markus Rhomberg)

 

Angebote

berufsbegleitender Master für Familienunternehmer - executive Master for Family Entrepreneurship | eMA FESH


Berufsbegleitend studieren und das Familienunternehmen in die Zukunft führen Die Zeppelin Universität in Friedrichshafen bietet seit 2010 einen berufsbegleitenden Master-Studiengang für Nachfolger, Gesellschafter und Führungskräfte von Familienunternehmen an. Ziel des Studiengangs ist es in enger Verzahnung von Wissenschaft und Praxis die speziellen Herausforderungen von Familienunternehmen zu erarbeiten, relevante Fragestellungen zu diskutieren und in kleinen persönlichen Jahrgangsgruppen gemeinsam zu reflektieren. Zulassungsvoraussetzungen sind ein mindestens dreijähriges Erststudium gleich welcher Fachrichtung und eine zum Studienstart bestehende Tätigkeit in einem Familienunternehmen. Nähere Informationen dazu auf zu.de/emafesh.


FIF-Panel


Das FIF-Forschungspanel ist ein exklusiver Kreis an Familienunternehmen, denen wir eine tiefergreifende Zusammenarbeit anbieten. Denn wir glauben, dass Familienunternehmen von Universitäten durch Wissenstransfer profitieren können.


In einem vertrauensvollen Rahmen steht im FIF-Forschungspanel daher das Lernen voneinander im Vordergrund – und zwar das Lernen zwischen Forschung und Praxis sowie das Lernen von anderen Familienunternehme(r)n. Wir wollen damit aktiv dazu beitragen, dass Sie die Forschungsergebnisse, zu denen Sie durch Ihre Teilnahme an den Studien beitragen, auch in Ihren unternehmerischen Alltag integrieren und letztlich davon profitieren können. 


Für Ihr Engagement bei maximal zwei FIF-Studien im Jahr (zumeist Online-Befragungen, je nach Bereitschaft auch Fallstudien/Interviews) erhalten Sie jeweils individualisierte Ergebnisauswertungen, praktische Handlungsempfehlungen und neue Impulse für Ihren unternehmerischen Alltag.


Friedrichshafener FamilienFrühling | FFF


Der Friedrichshafener FamilienFrühling ist ein zweitägiger informeller Kongress für Familienunternehmer aus allen Generationen, der gemeinschaftlich vom FIF und von Studierenden organisiert wird. Neben dem lebhaften Austausch zwischen Wissenschaft und Familienunternehmertum bietet der FamilienFrühling eine seltene Gelegenheit, sich ausschließlich mit Familienunternehmern auszutauschen und voneinander zu lernen.

Projektbeispiele

Deutschlands nächste Unternehmergeneration

Seit dem Jahr 2010 erstellt das FIF in Zusammenarbeit mit der Stiftung Familienunternehmen in regelmäßigen Abständen eine Studie zu "Deutschlands nächster Unternehmergeneration". Sie gibt Aufschluss über die Einstellungen und Zukunftspläne derjenigen 16- bis 40-Jährigen, die in deutschen Familienunternehmen (demnächst) Verantwortung als Geschäftsführer und/oder Gesellschafter tragen. Das Schwerpunktthema der aktuellen Befragung aus dem Jahr 2015 waren die Zukunftspläne der NachwuchsunternehmerInnen in Bezug auf Innovation und Markenführung

FIF-Panel

Das FIF-Forschungspanel ist ein exklusiver Kreis an Familienunternehmen, denen wir eine tiefergreifende Zusammenarbeit anbieten. Denn wir glauben, dass Familienunternehmen von Universitäten durch Wissenstransfer profitieren können.

In einem vertrauensvollen Rahmen steht im FIF-Forschungspanel daher das Lernen voneinander im Vordergrund – und zwar das Lernen zwischen Forschung und Praxis sowie das Lernen von anderen Familienunternehme(r)n. Wir wollen damit aktiv dazu beitragen, dass Sie die Forschungsergebnisse, zu denen Sie durch Ihre Teilnahme an den Studien beitragen, auch in Ihren unternehmerischen Alltag integrieren und letztlich davon profitieren können. 

Jedes teil­neh­men­de Mit­glied des FIF-For­schungs­pa­nels nimmt pro Jahr an zwei Umfragen teil und er­hält je­weils eine in­di­vi­du­el­le Er­geb­nis­aus­wer­tung (ei­ge­ne Er­geb­nis­se im Ver­gleich zum Grup­pen­er­geb­nis) sowie ent­spre­chen­de Hand­lungs­im­pli­ka­tio­nen. In Ver­gan­gen­heit be­han­del­ten die Stu­di­en des FIF-For­schungs­pa­nels die fol­gen­den The­men:

  • Auswahlkriterien von Geschäftsführern in Familienunternehmen
  • Familieneinfluss und Innovationskultur in Familienunternehmen
  • Nicht-ökonomische Ziele und Unternehmergeist von Familienunternehmen
  • Die Ausgestaltung der Hausbankbeziehung bei Familienunternehmen
  • Die Markenführung von Familienunternehmen
  • (Familien-)Unternehmerische Kompetenzen
  •  
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Das wis­sen­schaft­li­che In­ter­es­se an Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men wächst seit den letz­ten Jahr­zehn­ten deut­lich an – die For­schung zu In­no­va­ti­on in Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men steckt je­doch noch in Kin­der­schu­hen und weist wi­der­sprüch­li­che Er­geb­nis­se auf. Eine mög­li­che Pro­ble­ma­tik, die den wi­der­sprüch­li­chen em­pi­ri­schen Er­geb­nis­sen zu Grun­de lie­gen könn­te, ist die Tat­sa­che, dass in den meis­ten Un­ter­su­chun­gen di­cho­tom zwi­schen Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men und Nicht-Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men un­ter­schie­den wird. Al­ler­dings spie­len ge­ra­de der Grad und die Zu­sam­men­set­zung des Fa­mi­li­en­ein­flus­ses eine re­le­van­te Rolle in Bezug auf Un­ter­neh­mens­kul­tur und In­no­va­ti­ons­fä­hig­keit. Die be­son­de­re Un­ter­neh­mens­kul­tur als Trei­ber der In­no­va­ti­ons­fä­hig­keit von Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men, wird sogar als mys­te­riö­ses Etwas be­schrie­ben, dem die zwei­te Stu­die des FIF-For­schungs­pa­nels näher auf Grund gehen woll­te. 


Die er­ho­be­nen Daten wur­den mit­hil­fe einer hier­ar­chi­schen Clus­ter­ana­ly­se* näher un­ter­sucht. Es bil­den sich hier­bei zwei un­ter­schied­li­che Clus­ter an Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men her­aus:

 

  • Ei­ner­seits lässt sich eine Grup­pe an Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men iden­ti­fi­zie­ren, die sich eher in der Grün­der­ge­ne­ra­ti­on be­fin­det und durch einen hohen Fa­mi­li­en­ein­fluss ge­prägt ist. Durch ihre Grün­der­zen­trie­rung gehen diese Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men mit einer Un­ter­neh­mens­kul­tur ein­her, die bes­se­re Vor­aus­set­zun­gen für In­no­va­tio­nen schafft.
  • An­de­rer­seits lässt sich eine wei­te­re Grup­pe an Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men iden­ti­fi­zie­ren, die eher eta­bliert sind (2. Ge­ne­ra­ti­on und höher). Diese Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men kon­zen­trie­ren sich eher auf den Er­halt des Sta­tus quo und agie­ren damit we­ni­ger in­no­va­ti­ons­ori­en­tiert.

 

 

 

 

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Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men be­wäh­ren sich seit Jahr­hun­der­ten als Er­folgs­mo­dell des Wirt­schaf­tens. Von Öf­fent­lich­keit und For­schung wer­den sie zwar hin und wie­der als rück­wärts­ge­wandt, sta­gnie­rend und ri­si­ko­avers be­schrie­ben – in der Un­ter­neh­mens­land­schaft fin­den wir je­doch zahl­rei­che hoch­in­no­va­ti­ve und über Ge­ne­ra­tio­nen hin­weg sehr er­folg­rei­che Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men. Sie be­sit­zen die Fä­hig­keit, dem Markt ste­tig neue Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen an­zu­bie­ten und gleich­zei­tig in­ter­ne Pro­zes­se fort­lau­fend zu op­ti­mie­ren. Sie zeich­nen sich also durch ein hohes Maß an Un­ter­neh­mer­geist aus. 


Wel­chen Ein­fluss hat aber hier­bei die „Fa­mi­lie“ als das Be­son­de­re an Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men? Un­ter­neh­mer­fa­mi­li­en mes­sen dem Un­ter­neh­men nicht nur einen rein fi­nan­zi­el­len oder öko­no­mi­schen Wert bei. Für sie zäh­len auch so­ge­nann­te so­zio­emo­tio­na­le (also nicht-öko­no­mi­sche) Werte, die der Be­sitz des Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mens mit sich bringt – zum Bei­spiel die Iden­ti­fi­ka­ti­on mit dem Un­ter­neh­men, die Re­pu­ta­ti­on der Un­ter­neh­mer­fa­mi­lie oder der Wunsch das Un­ter­neh­men an die nächs­te Ge­ne­ra­ti­on wei­ter­zu­ge­ben. Im Um­kehr­schluss be­deu­tet dies, dass Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mer mög­li­cher­wei­se beim Tref­fen von Ent­schei­dun­gen nicht nur öko­no­mi­sche Fak­to­ren son­dern auch so­zio­emo­tio­na­le Fak­to­ren be­rück­sich­ti­gen. 


Die im FIF-For­schungs­pa­nel er­ho­be­nen Daten wur­den mit­hil­fe einer hier­ar­chi­schen Re­gres­si­ons­ana­ly­se* näher un­ter­sucht:

 

  • Die Aus­wer­tung zeig­te, dass ein deut­li­cher Zu­sam­men­hang zwi­schen den so­zia­len Be­zie­hun­gen der Firma zu ihrer Um­welt und dem Un­ter­neh­mer­geist be­steht. Der Un­ter­neh­mer­geist von Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men hängt also zu einem gro­ßen Maße damit zu­sam­men, wie gut das Un­ter­neh­men in sei­ner Um­welt ver­an­kert ist.
  • Eine wei­te­re in­ter­es­san­te Er­kennt­nis der vor­lie­gen­den Stu­die ist ein ne­ga­ti­ver Ein­fluss von Fremd­ma­nage­ment auf den Un­ter­neh­mer­geist von Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men.

 

 

 

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In den letz­ten Jah­ren haben der stei­gen­de Wett­be­werbs­druck und die Fi­nanz­kri­se 2007/2008 dafür ge­sorgt, dass sich Fi­nanz­markt und Ban­ken­land­schaft einem ra­san­ten Um­struk­tu­rie­rungs­pro­zess ge­gen­über­se­hen. In die­sem
Zu­sam­men­hang sind etwa die Basel III-Vor­schrif­ten, wel­che im Jahr 2010 ver­öf­fent­licht wur­den, und die Ma­Risk, wel­che im Jahr 2005 in Kraft tra­ten, zu er­wäh­nen. Die Ver­mu­tung liegt nahe, dass diese Vor­schrif­ten in ihrer Ge­samt­heit in einer Ent­per­so­na­li­sie­rung der Be­zie­hung zwi­schen Kre­dit­neh­mer (Un­ter­neh­men) und Bank re­sul­tie­ren. Es wird schnell deut­lich, dass auch das tra­di­tio­nel­le Haus­bank­prin­zip die­sen Ver­än­de­run­gen wahr­schein­lich nicht ent­kommt. Es steht somit im Raum, ob die Be­zie­hung zwi­schen Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men und Haus­bank den struk­tu­rel­len Wan­del ver­kraf­ten kann.
Die Fra­ge­stel­lung „Wie ist die Haus­bank­be­zie­hung bei Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men aus­ge­stal­tet?“ wurde dafür in der vier­ten Stu­die des FIF-For­schungs­pa­nels näher er­grün­det und sta­tis­tisch mit­tels de­skrip­ti­ver Ana­ly­sen sowie einer Fak­to­ren­ana­ly­se be­ar­bei­tet.

Es kris­tal­li­sie­ren sich drei Di­men­sio­nen her­aus, die die Haus­bank­be­zie­hung von Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men näher be­schrei­ben kön­nen:
1. Der Fak­tor „Kre­dit­fi­nan­zie­rung und Ver­ant­wor­tung” hebt den As­pekt her­vor, dass eine Art Ver­si­che­rungs­funk­ti­on in der Haus­bank­be­zie­hung zu be­ste­hen scheint. Der Nut­zen ist darin zu sehen, dass Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men ihren Haus­ban­ken zwar ver­trau­li­che In­for­ma­tio­nen be­reit­stel­len, aber somit auch eine Un­ter­stüt­zung von der Haus­bank auch in schwie­ri­gen Zei­ten er­war­ten kön­nen.
2. Der Fak­tor „In­for­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on” steht für eine eine enge Be­zie­hung zwi­schen Un­ter­neh­men und Haus­bank und eine wech­sel­sei­ti­ge Bin­dung. Sol­che Bin­dun­gen kön­nen Vor­tei­le ge­ne­rie­ren, wie etwa eine er­höh­te Kre­dit­ver­füg­bar­keit.
3. Der Fak­tor „Nach­fol­ge­pla­nung und Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel” be­zieht sich auf eine pro­ak­ti­ve, früh­zei­ti­ge und of­fe­nen Kom­mu­ni­ka­ti­on der Nach­fol­ge­pla­nung - und kann somit auch die Be­zie­hung zwi­schen Haus­bank und Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men cha­rak­te­ri­sie­ren.

 

 

 

 

 

 

 

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Von dem be­son­de­ren Po­ten­ti­al der Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men in der Mar­ken­füh­rung ist so­wohl in der Pra­xis als auch in der Wis­sen­schaft immer mehr die Rede. Ei­ni­gen Ex­per­ten zu­fol­ge dient das Cha­rak­te­ris­ti­kum „Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men“ in der Mar­ken­füh­rung sogar als we­sent­li­ches Dif­fe­ren­zie­rungs­merk­mal. An­hand von Bei­spie­len aus der Pra­xis zeich­net sich al­ler­dings ab, dass eine dif­fe­ren­zier­te Be­trach­tung not­wen­dig wird.

 

Denn ei­ni­ge Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men kom­mu­ni­zie­ren aktiv ihren fa­mi­liä­ren Ur­sprung, und ihre Mar­ken­füh­rung ist eng mit der Fa­mi­lie und der Un­ter­neh­menstra­di­ti­on ver­knüpft. An­de­re hin­ge­gen stel­len eher die Qua­li­tä­ten ihrer Pro­duk­te und/oder Dienst­leis­tun­gen in den Vor­der­grund ihrer Mar­ken­füh­rung. Die „kor­rek­te“ Mar­ken­stra­te­gie scheint es an die­ser Stel­le nicht zu geben. Statt­des­sen zeigt un­se­re Stu­die, dass neben dem Un­ter­neh­mens­kon­text und den fa­mi­liä­ren Struk­tu­ren auch die zu­grun­de­lie­gen­de Iden­ti­tät der Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mer ent­schei­den­den Ein­fluss auf die Aus­ge­stal­tung der Mar­ken­füh­rung hat. Die fi­na­le Mar­ken­stra­te­gie ist somit das Er­geb­nis eines kom­ple­xen Sys­tems von Ein­fluss­fak­to­ren und kann in ver­schie­de­nen Aus­ge­stal­tun­gen zum Er­folg füh­ren.

 

Die Er­geb­nis­se der Stu­die im FIF-Pa­nel zei­gen unter an­de­rem, dass Un­ter­neh­men mit stei­gen­dem Alter, einem von Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men ge­präg­ten Wett­be­werbs­um­feld, star­kem Ein­fluss der Fa­mi­lie auf die Mar­ken­füh­rung sowie al­tru­is­tisch ori­en­tier­ten, ri­si­ko­aver­sen und tra­di­ti­ons­ori­en­tier­ten Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mern eher dazu nei­gen, das Cha­rak­te­ris­ti­kum „Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men“ bei der Mar­ken­füh­rung stär­ker in der Vor­der­grund zu stel­len.

 

Im­pli­ka­tio­nen für die fa­mi­li­en­un­ter­neh­me­ri­sche Pra­xis:

  • Bei der Wahl der Mar­ken­stra­te­gie soll­ten neben kon­text­be­zo­ge­nen Fak­to­ren auch die iden­ti­täts­stif­ten­den Werte der Fa­mi­li­en­un­ter­neh­mer be­rück­sich­tigt wer­den. Die Fa­mi­li­en­mit­glie­der soll­ten sich mit der ge­wähl­ten Stra­te­gie iden­ti­fi­zie­ren kön­nen.
  • Grund­sätz­lich scheint die Kom­mu­ni­ka­ti­on des Cha­rak­te­ris­ti­kums „Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men“ einen po­si­ti­ven Zu­sam­men­hang mit dem Er­folg in der Mar­ken­füh­rung zu haben...
  • … dies darf je­doch nicht ohne die Rah­men­be­din­gun­gen ge­se­hen wer­den. Agiert ein Un­ter­neh­men viel im in­ter­na­tio­na­len Kon­text, so min­dert dies den po­si­ti­ven Zu­sam­men­hang mit der Mar­ken­stra­te­gie.
  • Eine star­ke Ser­vice­ori­en­tie­rung des Un­ter­neh­mens ver­stärkt hin­ge­gen den po­si­ti­ven Zu­sam­men­hang der fa­mi­li­en­be­ton­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on auf den Mar­ken­er­folg. An­ders­her­um gilt aber eben­so, soll­te Ihr Un­ter­neh­men eine star­ke Pro­duk­t­ori­en­tie­rung ver­fol­gen, ver­min­dert sich der po­si­ti­ve Zu­sam­men­hang mit der Mar­ken­stra­te­gie.

 

Projekt2024

Das Projekt2024 ist ein einzigartiges Langzeitprojekt, in dem junge Mitglieder von Unternehmerfamilien ab 18 Jahren (und natürlich auch darüber hinaus) auf ihrem individuellen Entwicklungsweg wissenschaftlich und bei Interesse auch persönlich begleitet werden. Denn wir glauben daran, dass der persönliche Austausch mit anderen in der gleichen Situation, angereichert durch wissenschaftliche Erkenntnisse, fruchtbar für die individuelle Entwicklung ist.

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