TH Bingen, Transferstelle Bingen (TSB)

Umwelt- und Klimaschutz sind zentrale Aufgabenstellungen unserer Zeit. Die Versorgung und Nutzung von Energie und Rohstoffen sind wichtige und häufig diskutierte Themen. Hierbei ist es besonders wichtig, nicht nur auf das Altbewährte zurück zu greifen. Es müssen auch neue Wege beschritten werden – mit Technologien, die bereits Stand der Technik sind oder die auch das Potenzial haben, der Standard in der näheren Zukunft zu sein. Dieses Wissen zu übermitteln und zu beurteilen, ist die Hauptaufgabe der TSB.

Hierfür ist die TSB seit mehr als 25 Jahren Ansprechpartner für Gewerbe und Industrie, Kommunen und öffentliche Einrichtungen sowie Partner der Wissenschaft. Wir sind Spezialisten der Energiewende und Biogenen Werkstoffe!

Die Transferstelle Bingen ist organisatorisch als Geschäftsbereich in das Institut für Innovation, Transfer und Beratung gemeinnützige GmbH (ITB gGmbH) ) der Technischen Hochschule (TH) Bingen eingegliedert.

Forschungsschwerpunkt / Know-how

Versorgung und Nutzung von Energie und Rohstoffen

Rationelle und regenerative Energienutzung

Energiewende

Biogene Werkstoffe

Kilmaschutz

Ausstattung

Wir arbeiten intensiv mit dem Labor für nachwachsende Rohstoffe der TH Bingen (Prof. Dr. Oliver Türk) zusammen und sind Kooperationspartner der Biogene Werkstatt® für anwendungsnahe Werkstoffforschung und biogene Werkstoffe.

Im Bereich Geothermie arbeitet die TSB eng mit dem Institut für geothermisches Ressourcenmanagement (igem) zusammen. Schwerpunkte der Arbeiten des igem sind die Erfassung und Bewertung geothermischer Ressourcen und die Erarbeitung von Konzepten zur Optimierung von Explorationsverfahren. Mitarbeiter des igem forschen an der Charakterisierung von Kluftnetzwerken sowie der dynamischen Bruchausbreitung in geothermischen Reservoiren.
Neben eigenen Forschungsvorhaben berät Sie das igem bei angewandten Geothermieprojekten. Das igem sieht es als eine Kernaufgabe an, neue Technologien und Verfahren aus der Forschung und Entwicklung in die wirtschaftliche Anwendung zu überführen.

Angebote

Die TSB unterstützt Energieprojekte – von der Erstberatung vor Ort über die Erstellung von individuellen Energiekonzepten und Machbarkeitsstudien bis hin zur umsetzungsorientierten Planung. Dabei berät die TSB hersteller- und produktneutral zu möglichen Techniken und entwickelt Konzepte, wie Problemstellungen effizient gelöst, bestehende Energiesysteme verbessert und neue Anlagen bestmöglich geplant und umgesetzt werden können.

Unsere Kompetenzen im Bereich der rationellen und regenerativen Energienutzung:

- Energieberatung und –konzepte

- Planung von Energiesystemen

- Wissenschaftliche Begleitung, Potenzialstudien und Gutachten

- Energiewirtschaftliche Optimierungen

- Forschung und Entwicklung dezentraler Energiesysteme

- Fachtagungen und Weiterbildungsseminare

Kennzeichnend und wichtig für unsere Arbeit ist die herstellerneutrale Beratung unserer Kunden. Eine herstellerunabhängige Problemlösung gewährleistet innovative Ergebnisse und eine hohe Qualität unserer Arbeit. Die TSB verkauft keine Produkte, sondern zeigt Wege auf, wie Problemstellungen innovativ gelöst, bestehende Energiesysteme verbessert und wie neue Anlagen energetisch und wirtschaftlich bestmöglich geplant und umgesetzt werden können.

Projektbeispiele

Masterplan 100 % Klimaschutz für die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
Mit der Erarbeitung des Masterplans 100 % Klimaschutz für die Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen wird eine nachhaltige Klimaschutzstrategie geschaffen, um das ambitionierte Ziel, bis 2050 die CO2e-Emissionen um mindestens 95 % zu reduzieren und den Endenergieverbrauch zu halbieren, zu erreichen. Mehr dazu...

Lastganggerechte Integration fluktuierender Energieträger in rheinland-pfälzischen Kommunen (LifeKom)
Für eine lastganggerechte Stromversorgung mit lokaler Stromerzeugung gilt es sowohl die regenerative und oft fluktuierende Stromerzeugung als auch die Flexibilisierung der Stromerzeuger und großen Stromverbraucher technisch, betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich zu bewerten und in das Elektrizitätsnetz zu integrieren sowie anzupassen. Notwendig hierfür ist der Aufbau von Energienetzwerken, die Energieverbraucher, Energieerzeuger und Speicher intelligent untereinander verbinden und interoperabel machen. LifeKom untersucht die Machbarkeit und Wirkung einer intelligenten Verknüpfung im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH und Co. KG. Mehr dazu...

Designetz
Baukasten Energiewende - Von Einzellösungen zum effizienten System der Zukunft. Mehr dazu...

Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene am Modellstandort Kirchheimbolanden (RegEnKibo)
Im Rahmen der Energiewende wird die bisher zentrale Energieversorgung durch eine dezentrale, stark schwankende Einspeisung von Erneuerbaren Energien in die Stromnetze abgelöst und die Energieversorgung dadurch auf die Verteilnetzebene hin verlagert. Das Forschungsprojekt baut darauf auf und untersucht, wie eine Regionalisierung der Energieversorgung auf Verteilnetzebene erreicht werden kann. Mehr dazu...

Forschungsprojekt ARRIVEE
Ziel des Verbundvorhabens ARRIVEE ist die Integration von Kläranlagen mit separater, anaerober Schlammstabilisierung in ein optimiertes Regelenergie- und Speicherkonzept. Mehr dazu...

Wissenschaftliche Begleitung "Grubenwasserwärmenutzung zur Beheizung des Rathauses der Verbandsgemeinde Bad Ems"
Die wissenschaftliche Begleitung des Umsetzungsprojekts im Rathaus reicht von der Feinkonzeption über die Umsetzungsbegleitung bis hin zur Evaluation der Erfolge des Projekts. Da in Rheinland-Pfalz im großen Maß Potenziale durch thermale Gruben- und Mineralwässer vorzufinden sind, wird die Übertragbarkeit auf andere Standorte anhand der Erkenntnisse diskutiert und vor anderen Akteuren dargestellt. Mehr dazu...

Zukunft­sorientierte Einbindung von rheinland­pfälzischen Abwasser­reinigungs­anlagen mit Faulungstechnik in die Energiewende (ZEBRAS)
In diesem Förderprojekt wird die Nutzung des Faulgases von Kläranlagen in dem Gesamtkontext Energiewende, abgehoben von der üblichen Eigenstromerzeugung von Kläranlagen, erörtert. Mehr dazu...

BioCure
Nutzung von Reststoffströmen aus der Zellstoffherstellung zur Gewinnung biogener Härter für Epoxidharze. Mehr dazu...

BioDuroZell
Neue biogene Bindemittel für Duroplaste auf der Basis von Reststoffströmen aus Zellstofffabriken. Mehr dazu...


Biogener Flammschutz
Innovative biogene Flammschutzausrüstung für naturfaserverstärkte Formteile mit biogener duroplastischer Matrix. Mehr dazu...

Energiedörfer im Landkreis Cochem-Zell - Integrierte Quartierskonzepte
Die Erarbeitung eines Integrierten Energetischen Quartierskonzeptes ist für uns ein umfassender und vor allem interdisziplinärer Vorgang. Nur durch eine umfangreiche Beteiligung können energetische Sanierungsansätze auf Quartiersebene einen klimaschutzrelevanten Ansatz liefern. Mehr dazu...

Energiekonzept für ein SB-Warenhaus
SB-Warenhäuser verfügen über komplexe Anlagentechnik, deren Zusammenspiel Potenzial für Energieeinsparung ermöglicht. Kann eine zentrale Kälteanlage für die Kühltheken Wärme für Warmwasser in der Metzgerei liefern? Ist genügend Abwärme bei den Backöfen nutzbar, um sie in die Heizung einzuspeisen? Wenn das nicht umgesetzt ist, unter welchen Bedingnungen kann ein BHKW wirtschaftlich betrieben werden? Mehr dazu...

Vevide
Aufbau eines Verbundes dezentraler Stromspeicher verschiedenster Art zu einem virtuellen Energiespeicher. Mehr dazu...

Entwicklung von Strategien zur zukünftigen Energieversorgung industrieller Standorte (Boehringer Ingelheim)
Die Entwicklung von Strategien zur zukünftigen Energieversorgung industrieller Standorte ist eine zentrale Aufgabe, mit der sich Unternehmen, beschäftigen müssen. Wie eine sichere, ökologische und wirtschaftliche Versorgung gestaltet werden kann, zeigt die durchgeführte Studie, die im Auftrag der Boehringer Ingelheim GmbH erstellt wurde. Mehr dazu...

Energiewirtschaftliche Optimierung und Virtuelle Kraftwerke in der Trinkwasserversorgung am Beispiel der Stadtwerke Trier
Forschungs- und Demonstrationsvorhaben zur Untersuchung von zeitlichen Flexibilitäten in Trinkwasserversorgungssystemen am Beispiel der Stadtwerke Trier. Mehr dazu...

Klimaschutzkonzept Stadt Ingelheim
Mit der Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts und der Klimaschutzteilkonzepte erhält die Klimaschutzarbeit der Stadt Ingelheim eine Planungs- und Entscheidungsgrundlage, um die Klimaschutzstrategie der Stadt Ingelheim hin zur Null-Emissionsstadt konzeptionell, vorbildlich und nachhaltig zu gestalten. Mehr dazu...

Integriertes Klimaschutz­konzept für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen
Mit der Erarbeitung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen soll ein Umsetzungswerkzeug geschaffen werden, um die zukünftige Klimastrategie konzeptionell, vorbildlich und nachhaltig zu gestalten. Mehr dazu...

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Oliver Türk

Ansprechpartner

Prof. Dr.
Oliver Türk
Wissenschaftlicher Leiter TSB

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