Supply Chain Management in der Intralogistik-Industrie

Projekte zum Bau neuer Lager und Logistik-Zentren haben in der Regel eine Laufzeit von 2 Jahren zwischen Auftragserteilung und Inbetriebnahme. Sie werden von Generalplanungs-Unternehmen oder Systemintegratoren verantwortet und bauen auf die Zusammenarbeit vieler Unternehmen aus der Bau- und Intralogistik-Branche. Diese bilden (meist ohne sich dessen bewusst zu sein) ein projektspezifisches Supply Network.

Das Vorhaben geht der These nach, dass es möglich sei, durch Anwendung von Methoden und Verfahren des Supply Chain Management, die im industriellen Umfeld der Serien-, Großserien- und Massenfertigung schon etabliert sind, die Laufzeit von solchen Projekten von 2 auf 1 Jahr zu halbieren. Dazu müssten die Kooperationsanbahnung und die Zusammenarbeit der Unternehmen stark verbessert werden. Die Digitalisierung kann hierbei einen wertvollen Beitrag leisten, ebenso jedoch Standard-Prozessmodellierungsansätze wie das Supply Chain Operations Reference Model (SCOR-Modell), mit dem die Prozesse dieser Netzwerke modelliert und nach Schwachstellen untersucht werden können.

Hierzu hat sich eine Fachgruppe im Intralogistik-Netzwerk Baden-Württemberg (www.intralogistik-bw.de) gebildet. Weitere Interessenten von Anwendern und beteiligten Unternehmen sind willkommen, sich an dem Vorhaben zu beteiligen!

Partner: Intralogistik-Netzwerk BW, IWL AG, Scherr+Klimke AG, Leuze electronic, viastore, u.v.m.

Hartwig Baumgärtel

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Hartwig Baumgärtel
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